
Die Dichte-Hüllkurve steuert die Dichte (die durchschnittliche Anzahl an Reflexionen) der synthetisierten Impulsantwort im Zeitverlauf. Du kannst die Dichte-Hüllkurve in der Parameterleiste numerisch anpassen. Die Parameter für „Init Level“, „Ramp Time“ und „End Level“ können mithilfe der unter Bearbeiten von Space Designer-Hüllkurven beschriebenen Techniken grafisch bearbeitet werden.
Hinweis: Die Dichte-Hüllkurve ist nur im Modus „Synthesized IR“ verfügbar.

Feld „Init Densitiy“: Legt die anfängliche Dichte des Halls (die durchschnittliche Anzahl Reflexionen über eine festgelegte Zeitdauer) fest. Niedrige Dichtewerte führen zu hörbaren Reflexionsmustern bis hin zu einzelnen Echos.
Feld „Ramp Time“: Passt die Zeit an, die zwischen „Init Density“ und „End Density“ verstreicht.
Feld „End Density“: Legt die Dichte des Nachhalls fest. Ein zu niedriger Wert für „End Density“ kann einen rau klingenden Hallausklang zur Folge haben. Zu niedrige Werte können sich auch auf das Stereo-Spektrum auswirken.
Feld „Reflection Shape“: Bestimmt die Steilheit (den Verlauf) der frühen Reflexions-Cluster. Sie entstehen durch Reflexionen von den umgebenden Wänden, der Decke, vom Boden, vom Mobiliar und den Vorhängen des virtuellen Raums.
Niedrige Werte erzeugen Cluster mit einer scharfen Kontur. Hohe Werte resultieren in einem exponentiellen Klanggefälle und einem weicheren Klang. „Reflection Shape“ ist nützlich, wenn du Räume mit unterschiedlichen Materialien rekonstruieren möchtest. Bei Verwendung mit den entsprechenden Einstellungen für Hüllkurve, Dichte und frühe Reflexionen kannst du fast jede Raumform und Innenausstattung nachbilden.